Datum Letzte Änderung:
1. Dezember 2017,  10:50


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Verantwortung für die Umwelt
Die krebsmÜhle und der Schutz der Umwelt
 
Umweltschutz ist schon deshalb seit langer Zeit ein Großthema in der Krebsmühle, weil schon von Beginn an in der Ablaugerei der HolzCleanic mit umweltgefährdenden Stoffen gearbeitet wird und wir daher hohe Sensibilität für die Problematik entwickelt haben.
Ausserdem arbeitet seit 1983 in der Krebsmühle das ARGUK Umweltlabor, in dem heute mehr als 10 MitarbeiterInnen täglich von Berufs wegen intensiv an Umwelt-problematiken arbeiten.
Und natürlich beschäftigt auch uns die aktuelle Klimadebatte und suchen wir nach Wegen, den Energieverbrauch in der Krebsmühle einzudämmen, möglichst auf fossile Brennstoffe zugunsten erneuerbarer Energieträger zu verzichten und zu einer stetig besseren Ökobilanz zu kommen.
 
 
November 2012: die Krebsmühle erhält eine E-Bike-Ladestation
Um unseren mit BHKW und Sonnenkollektoren erzeugten Strom zusätzlich umwelt-freundlich nutzen zu können, hatten wir - zusammen mit dem Umweltforum Rhein-Main - schon länger über eine "Stromtankstelle" auf der Krebsmühle nachgedacht. Letzt-endlich fanden wir den richtigen Partner mit der Süwag AG, die uns die entsprechende Ladestation - zunächst für E-Bikes und mit 4 parallelen Lademöglichkeiten - kostenlos zur Verfügung stellte.
Am 1.11.2012 wurde dieses neue Highlight der Krebsmühle feierlich eingeweiht. Das Bild zeigt Vertreter der Süwag, des Umweltforums Rhein-Main und der lokalen politischen Prominenz auf E-Bikes beim Durchfahren des gelben Bandes.
Von links nach rechts: Oberursels Erster Stadtrat Christof Fink, der erste
Vorsitzende des FokusO, Michael Reuter, der kaufmännische Vorstand der Süwag Energie AG, Dr. Holger Himmel, Syna-Standortleiter Dr. J.-Dietrich Reinking, der Vertreter der Hess. Staats-kanzlei, Dr. Peter Doepgen, Stadtverordnetenvorsteher Christoph Müllerleile,
der erste Vorsitzende des Umweltforums Rhein-Main (UFO), Helge Beck, Kreisbei-geordneter Uwe Kraft und Peter Breitfelder (UFO)
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Um einen deutlichen Anreiz für mehr Elektromobilität zu schaffen, gibt es den Ökostrom bei uns umsonst.
Da unsere neue Ladestation unmittelbar am viel frequentierten Regionalparkrouten-Farradweg liegt, der direkt an an der Krebsmühle vorbeiführt, erwarten wir zum Frühjahr eine rege Nutzung. Ausserdem werden wir - wieder mit der Süwag - dann zusätzlich auch eine Ladestation für PKWs in Betrieb nehmen.
 
Juli 2011: In der Krebsmühle entsteht ein Bürgersonnenkraftwerk
 
Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die Öko-Offensive der Krebsmühle fortzusetzen und mit einer Photovoltaikanlage ein weiteres Beispiel für ökologisch sinnvolle Investitionen zu schaffen und andererseits den Beden-ken, hier vielleicht unwirtschaftlich Mittel zu investieren, die an anderer Stelle dringend gebraucht würden, haben wir
 
lange gezögert. Zudem war die Dachhaut an einigen Stellen undicht und musste erneuert werden. Und es fehlte auch das Know-how, um wie sonst gewohnt eine solche Anlage in Eigenregie aufzubauen.
Im Herbst 2009 waren wir froh über die Verzögerung, weil wir für den Ausbau der MühlenInsel Oberlichter brauchten und drei Dachpyramiden in das Dach einbauen mussten. Eine schon vorhandene Kollektoranlage hätte dies arg kompliziert, wenn nicht unmöglich gemacht. Im Zuge der Arbeiten an den Dachpyramiden wurde dann aber auch die Dachhaut komplett erneuert.
So stand weiterer Planung nun nichts mehr im Wege und schließlich fand Diethelm die Lösung: Die Planung und Durchführung des Projekts als Bürgersonnenkraftwerk wurde in die kundigen Hände des Sonneninitiative e.V. gegeben, der zudem noch die Finanzierung und Verwaltung der Anlage übernommen hat.
Seit Juli 2011 haben wir nun in der Krebsmühle eine Photovoltaikanlage mit 275 qm Modulfläche und einer Leistung von 26 kWp, mit der wir die Umwelt um jährlich weitere 18 Tonnen CO² entlasten.
Oktober 2008: Wir nehmen unser neues Blockheizkraftwerk in Betrieb
 
Wir hatten gedacht, es wäre noch zu retten: Unser schon 1992 angeschafftes altes BHKW, das niemals richtig zum Einsatz kam. Gerade mal 500 Stunden ist der Motor gelaufen, danach stand es still, bis Peter Schick vom Heizwerk sich Anfang 2008 darum bemühte, es wieder in Gang zu setzen. Dies gelang zwar, löste aber heftige Proteste unserer Mieter aus, die mit dem Lärm des Gerätes nicht leben wollten.
 
Und während wir noch grübelten, wie wir einen effektiven Lärmschutz nachrüsten könnten, schlug das Schicksal zu: Schaden am Generator. Der hatte einfach zu lange nur gestanden und bekanntlich rostet, wer (oder was) rastet. Vor die Frage gestellt, nach den zur Wiederinbetriebnahme bereits investierten 6.000 Euro nun auch noch eine Reparatur des Generators mit mindestens 3.000 Euro zu zahlen - und dabei immer noch nicht zu wissen, ob das Lärmproblem zu bewältigen sein würde - entschieden wir uns für einen radikalen Schnitt: die Anschaffung eines neuen BHKW.
 
Am 10.10.2008 ist es dann soweit: Unser neues BHKW wird in Betrieb genommen.
Links im Bild präsentiert es sich in voller Schönheit: eine kleine, kompakte Kiste, wundervoll geräuschgedämmt - der Gegenwert von 50.000 Euro.
Ob wir den Schritt und diese gewaltige Investition bereut haben?
Ganz klar nein! Zwar hat es noch bis Anfang Januar 2009 gedauert, bis die Kinderkrankheiten behoben waren und wirklich Leistung produziert wurde, aber die war dafür dann auch beachtlich: Im Jahr 2009 hat das Maschinchen 8.200 Betriebsstunden absolviert und damit 115.000 kWh elektrische Energie (etwa ein Drittel unseres Gesamtstromver--brauchs) und rund 260.000 kWh Wärme (etwa 65% unseres gesamten Wärme-bedarfs) produziert.
Das BHKW läuft zwar mit Flüssiggas, also einem fossilen Brennstoff, kommt aber aufgrund seiner Brennwerttechnik und mithin hohen Energieausbeute trotzdem zu einer bemerkenswerten Öko-Bilanz. Angesichts der hohen Laufzeiten wurden durch den BHKW-Betrieb rund 101 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht einer Fläche von 13 ha Wald, der zur CO2-Bindung sonst hätte angepflanzt werden müssen. Da wir mit unserem eingekauften Ökostrom aus Wasserkraftwerken zusätzlich 127 Tonnen CO2 einsparen, kommen wir mit dem Gesamtwert von 228 Tonnen auf eine Fläche von 29,3 ha Wald, die für eine entsprechende CO2-Bindung hätten angepflanzt werden müssen.
Diese nun jährlich zu erwartende Entlastung der Umwelt wird alleine das Klima zwar nicht retten, gibt uns aber das Gefühl, das uns Mögliche dazu beizutragen.
 
August 2008: Wir bauen unsere Regenwassernutzungsanlage
Immer wieder diskutiert und angesichts der Dachflächen der Krebsmühle und des enormen Wasserverbrauchs der Ablaugerei naheliegend und ökologisch notwendig ist der Ersatz von Trinkwasser durch Nutzung des anfallenden Regenwassers.
Erkannt hatten wir dies schon lange - die Umsetzung scheiterte jahrelang an den Kosten. Nachdem Publik Forum einen Kredit dafür zur Verfügung stellen konnte, haben wir das Projekt in Angriff genommen.
Wir haben uns ausgerechnet, dass wir bei der Größe unserer Dachflächen gut 1.000 Kubikmeter Trinkwasser einsparen können, wenn wir die Laugerei und möglichst viele Toiletten an eine Regenwassernutzungsanlage anschließen. Auch wenn die Krebsmühle bei den fast 4.000 Kubikmetern Trinkwasser, die sie relativ konstant schon seit Jahren verbraucht, danach immer noch 3.000 Kubikmeter beziehen muss, ist das doch eine relevante Einsparung und ein beachtenswerter Beitrag für die Umwelt.
 
Der Bau wurde zu einer echten Schlacht, weil zusätzlich im Laugereihof noch überhaupt erstmal ein Kanalanschluss hergestellt werden musste. Zudem war es das erste Mal, dass wir uns an eine Tiefbaumaßnahme dieser Dimension gewagt haben.

Aber auch dies haben wir geschafft und können heute - im Mai 2009 - stolz verkünden, dass das Regenwasserleitungsnetz fertiggestellt ist und nahezu alle Toiletten in der Krebsmühle angeschlossen sind, so dass dort Regenwasser zum Einsatz kommt und nicht mehr mit Trinkwasser gespült werden muss.
Die Laugerei haben wir schon im Oktober 2008 auf Regenwasserbetrieb umgestellt.
Und zusätzlich wurden an vielen Punkten im Gelände Aussenzapfstellen angebracht, die ebenfalls mit Regenwasser versorgt werden, so dass nun auch das Blumen- und Rasengießen ökologisch erfolgt. Das Wasser für aussen stellt der Verein den Mietern kostenlos zur Verfügung.
September 2008: erste energiesparmesse in der krebsmühle
Das Thema Energie und Energiesparen ist für uns aus ökologischer Sicht sowieso sehr wichtig. Besondere Bedeutung gewinnt es in unserer Veranwortung für unsere Mieter angesichts der rapide ansteigenden Energiekosten. Seit einem Jahr sind wir dabei, über die Optimierung unserer Heizsysteme nachzudenken und haben mit Peter Schick und seiner Firma Heizwerk einen Partner gewonnen, mit dem wir schrittweise ein effektives Nahwärmeverbundsystem in der Krebsmühle umsetzen.
 
Naheliegend also, dass wir spontan begeistert waren von der Idee, in der Krebsmühle eine Energiesparmesse durchzuführen.
Bei dieser ersten Energiesparmesse beschränkte sich unser Part zwar "nur" darauf, das Gelände zur Verfügung zu stellen.
Es wird aber Fortsetzungen geben (unter anderem ist ein Energiesparzentrum mit Energiesparmusterhaus als ständige Einrichtung auf dem Krebsmühlegelände geplant). Und bei der nächsten Messe werden wir unser Nahwärmeverbundsystem mit kombiniertem Einsatz von BHKW und moderner Brennwerttechnik vorführen können.
 
Ab Januar 2008: Unser Strom wird ökologisch - Wasserkraft statt Strommix
 
Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Ökologie: Ab Januar 2008 beziehen wir unseren Strom von der NaturEnergie AG mit der Garantie, dass dieser ausschließlich mit Wasserkraftwerken produziert wird.
 
Maßgeblichen Anteil an dieser Entscheidung hat einer der Hauptmieter auf dem Gelände, der Verlag Publik Forum. Von dort kam schon zu Beginn des Jahres 2007 die Forderung, stromtechnisch umzudenken und die neuen ökologischen Möglichkeiten (der freien Stromwahl) zu nutzen. Zum Ende des Jahres konnten wir dem bisherigen Versorger kündigen und in einen neuen Vertrag mit NaturEnergie einsteigen.
Dies verteuert unseren jährlichen Strom-bezug um fast ein Drittel oder 14.000 Euro zwar erheblich, führt aber im Gegenzug dazu, dass wir bei unserem Jahresver-brauch von etwa 350.000 kWh jetzt jedes Jahr mehr als 189.000 Tonnen CO2- Ausstoß und 245 g radioaktiven Abfall vermeiden.
Ein erster Schritt wie gesagt - wir planen noch einiges mehr in Richtung Ökologie.
 
 
 
 
 
 
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