Datum Letzte Änderung:
6. November 2017,  10:50


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Ausbau Vordach Eingang
Um 1980: Der Eingang erhält ein Gesicht
 
Bei Übernahme der Krebsmühle gab es im unteren Hof keinen vernünftigen Zugang zum Hauptgebäude (Laden). Deswegen wurde der Zugang für Kunden zunächst über die obere Hofeinfahrt organisiert.
Sehr ansprechend war dies nicht, wie das rechte Bild zeigt. Aber in "alternativen Zeiten" ging das durch. Das untere Bild zeigt die Eingangssituation, vom unteren Hof aus fotografiert. Man kam an dem Gitterfenster vorbei und bog dann rechts ab in einen engen Durchgang ohne Dach.
 
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Klar, dass uns diese Situation nicht glücklich machte. Und also kreiste so manche abendliche Diskussion um die Frage, was man an der Eingangssituation verändern könnte. Dazu muss man wissen, dass uns damals innerhalb der Gruppe jedwede handwerkliche Qualifikation für Ausbauarbeiten (Mauern, Verputzen, Fliesen etc.) abging. Was wir machten, war immer gebastelt. Auf dieser Grundlage war eine gescheite Lösung für den Eingang nicht zu finden.
Zu unserem Glück entwickelten sich zu dieser Zeit auch alternative Ansätze im Zunftwesen. Und so kam es, dass sich ein neuer "Schacht" von Wandergesellen gründete, die die Krebsmühle als einen ihrer Stützpunkte für sich entdeckten.
Hier ein Bild mit einigen "unserer" Wandergesellen. Der alternative Schacht der "Gesellschaft freier Vogtländer" umfasste zu seinen besten Zeiten mehr als 20 Gesellen auf Wanderschaft. Die Krebsmühle wurde von allen immer mal wieder angelaufen. Im Bild hinten: Rolf, der geniale Zimmermann.
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Rolf war es, der die Idee entwickelte, an das Gebäude ein Vordach anzubauen, mit dem gleichzeitig auch echtes Zimmererhandwerk dargestellt werden könne. Gesagt - getan. Eine Ladung Holzbalken wurde beigeholt und dann ging es fröhlich an´s Schnitzen. Das Faszinierende dabei: Alle Berechnungen für Zuschnitte und die Zapfenverbindungen entstanden auf ein paar Schmierzetteln. Dann wurden die Balken bearbeitet und schließlich wurde das Ganze zusammengesteckt und aufgestellt. Hohe Handwerkskunst, denn alles passte wie angegossen. Die Bilder oben zeigen die Konstruktion.
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Jede Dachschindel wird einzeln zuge-schnitten (Bild oben links), zurecht--gehobelt (Bild oben rechts) und dann überlappend auf das Lattengerüst genagelt.
 
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Schritt für Schritt und Schindel für Schindel geht´s voran. Rechts sieht man sehr schön, wie vielfach unterschiedlich geneigt das Dach ist. Dies alles im Kopf zu durchdenken und zu berechnen - alle Achtung!
Auch am Mauerwerk ist das eine oder andere auszubessern und natürlich müssen die tragenden Balken sauber eingeputzt werden. Auch dies geschieht von fachmännischer Hand, nämlich durch Hans, den Maurer. Auf dem Bild unten wartet das neue "Eingang"-Schild schon auf die Montage.

 
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Lässig . . . der Baumeister betrachtet sein Werk.
Rolf, der geniale Zimmermann, ist wenige Jahre später tödlich mit seinem Motorrad verunglückt. Wir ehren sein Andenken.
 
 
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